Der schöpferische Prozess

"Druck" Ausüben

Die Freiheit des Menschen liegt darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will.

Jean-Jacques Rousseau
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Spontan-, Linol-, Gips-, Monotypie, Stempel-, Styro-Materialdruck ... die Auswahl - um selbst einmal DRUCK ausüben zu dürfen - ist vielfältig!

DRUCK – eine körperlich-sinnliche Leistung - die hier im Prozess gefordert, und Sie in diesem Workshop ganzheitlich ansprechen wird.

Kein Druck ist gleich, der Zufall spielt immer mit – es gibt keine Möglichkeit zur Korrektur! Aber wie gehen wir damit um...?

MONOTYPIE (Durchdrückverfahren)

Die Monotypie ("ein einziges Bild") ist somit eindeutig ein Original und kann nicht der herkömmlichen Druckgrafik zugerechnet werden.

Mehrfarbige Monotypien bekommt man durch neu - oder zusätzlich mit weiteren Farben eingewalzten Glasplatten.

LINOLSCHNITT – und DRUCK

Für die Motivübertragung gibt es mehrere Varianten, die Sie bei dieser Gelegenheit kennenlernen werden.

Ist das Motiv einmal auf der Platte,  wird mittels Gaisfuß, Konturmesser oder Hohleisen alles weggeschnitten, was nicht gedruckt werden soll.

Mit einer Handwalze wird dann eine kleine Farbmenge auf einer Farbplatte/glatten Fläche so aufgetragen, dass ein dünner gleichmäßiger Farbfilm entsteht. Diesen überträgt man dann auf den Linolschnitt.

STYRODRUCK

Der Styrodruck ist grundsätzlich mit dem Linoldruck gut zu vergleichen.

Vorteile:

  • das Material ist viel einfacher zu bearbeiten
  • die Farbe kann direkt auf das Styropor gewalzt werden
  • weckt Experimentierfreude

SPONTANDRUCK

Beim Spontandruck werden Gegenstände mit Struktur zum Drucken eingefärbt und abgedruckt.

Gute Achtsamkeitsübung – schärft Wahrnehmung – Motiv kann entstehen!

Überraschungseffekte sind garantiert!

ZIEL dieses Workshops

  • ist kreativitätsfördernd und für experimentierfreudige Menschen
  • gut für alle, die Probleme beim Malen u. Gestalten haben
  • zeigt POSITIV und NEGATIV-Seiten auf (Ressourcenarbeit)
  • als Einstiegsmethode ins „Zufällige“ (Zugang zum Unbewussten)
  • bei kopflastigen Menschen – um ins Wahrnehmen, in die Kreativität zu kommen
  • bei Personen, welche leicht „zerfließen“ – bzw. sich „zuschütten“ – um wieder Struktur zu bekommen
  • die Arbeit ist stark über den Körperkanal wahrnehmbar